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Justitia

Aktuelle Mandanteninformationen - Steuern

Als besonderen Service möchten wir Ihnen an dieser Stelle das monatliche Infoblatt der DATEV eG in Nürnberg und die aktuellen Mandanteninformationen des Deubner Verlags bereitstellen. Beides informiert Sie umfassend über aktuelle Themen, Entscheidungen und Urteile aus den Bereichen Steuern, Recht und Wirtschaft.

Bitte beachten Sie, dass die bereitgestellten Materialien urheberrechtlich geschützt sind. Jedwede, auch Auszugsweise über diese informelle Bereitstellung hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen Zustimmung durch den Deubner Verlag bzw. durch die DATEV eG, Nürnberg.

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DATEV Blitzlicht

Steuern /// Recht /// Wirtschaft

mit freundlicher Genehmigung der
DATEV eG, 90329 Nürnberg
 

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Datev Blitzlicht 03/2017

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

Blitzlicht 03/2017

  • Fälligkeitstermine Steuern/Sozialversicherung März 2017 und April 2017
  • Aufwendungen für Fortbildungen mit persönlichkeitsbildendem Charakter als Werbungskosten oder Betriebsausgaben
  • Aufwendungen für Geburtstagsfeier im Allgemeinen nicht als Werbungskosten anzuerkennen
  • Maßgebendes Pensionsalter bei der Bewertung von Versorgungszusagen
  • Für Vorsteuerzwecke zu beachten: Frist zur Zuordnungsentscheidung von gemischt genutzten Leistungen zum Unternehmen endet am 31. Mai
  • Kein Vorsteuerabzug aus Scheinrechnungen im Billigkeitswege
  • Umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage für Frühstück im Hotel ist regelmäßig der vom Hotelier gesondert ausgewiesene Betrag
  • Rückwirkende Berichtigung von Rechnungen ist möglich
  • Eingeschränkter Unfallschutz im Home-Office
  • Einkünfteerzielungsabsicht kann auch bei lang andauerndem Leerstand einer Wohnung gegeben sein
     

DEUBNER
Steuern & Praxis

Modellwohnungen: 350 EUR wöchentliche Miete als Schätzgrundlage

In einem vor dem Finanzgericht Hamburg (FG) verhandelten Fall hatte ein Vermieter möblierte Zimmer in von ihm angemieteten sogenannten Modellwohnungen an Prostituierte vermietet, die dort ihrer Tätigkeit nachgingen. In der Regel kassierte er die Miete in bar. Nachweise über die Höhe der Einkünfte oder ein Kassenbuch konnte er nicht vorlegen. Im Rahmen des Veranlagungsverfahrens stritt er sich daher mit dem Finanzamt über die Höhe der wöchentlich vereinnahmten Miete. Das Finanzamt schätzte einen Wert von 350 EUR pro Wohnung und Woche - und damit eine deutlich höhere Miete als vom Vermieter angegeben.

Das FG beurteilte die Mietsituation jedoch etwas anders als das Finanzamt. Denn teilweise lagen tatsächlich Mietverträge vor, die sämtlich unbefristet waren. Die fehlende Befristung eines Mietvertrags geht aber nach allgemeiner Erfahrung immer mit einer geringeren Miete einher. Außerdem hatte das Finanzamt bei seiner Schätzung eventuelle Leerstände nicht berücksichtigt. Hierfür sollten nach Auffassung des FG noch einmal 5 % von den geschätzten Mieteinnahmen abgezogen werden. Per saldo berücksichtigte es schließlich noch Einkünfte von 300 EUR pro Wohnung und Woche.

Das Urteil bestätigt: Nicht nur Unternehmer, sondern auch Vermieter müssen Unterlagen zum Nachweis ihrer Einnahmen und Ausgaben aufbewahren. Der Vermieter im Streitfall war anderer Auffassung und wurde vom FG entsprechend zurechtgewiesen. Eine Aufzeichnung der Einkünfte ohne irgendwelche Nachweise ist nicht glaubhaft und eine Hinzuschätzung des Finanzamts zum Gewinn dann unausweichlich.

Information für: Hausbesitzer
zum Thema: Einkommensteuer

(aus: Ausgabe 05/2018)


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Datum der letzten Aktualisierung: Freitag, 17. November 2017
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